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Bericht von HaWe zum 4. RuM für marathonziel60.de
 
Bereits zum vierten Mal veranstaltete der weltweit IMMER in einem Trikot des FC Bayern München laufende Michael Brehe (www.brehe.net) seinen Rubbenbruchseemarathon.
Die 65 Startplätze werden bereits im Januar ausgeschrieben, und erwartungsgemäß sind sie innerhalb kürzester Zeit vergriffen, wobei die tollen Argumente auf der HP sicher erheblich zur schnellen Vergabe beitragen.
Michael ist nämlich der nicht zu widerlegenden Ansicht, dass es viele Laufende gibt, die noch Einen im Dezember wollen, die im Dezember immer noch nicht genug haben, die sich gut auf das kommende Jahr vorbereiten wollen, denen die Winterpause sonst viel zu lange dauert, denen es nichts ausmacht, wenn es eventuell kalt/rutschig und/oder nass ist oder denen einen Tag vor dem zweiten Advent nichts Besseres einfällt usw.usw. 
Und so ganz unrecht scheint er nicht zu haben, weil trotz besch...eidener Wetterprognose 55 Freaks antraten, elf fehlten unentschuldigt, um ab 10 Uhr zwei kleine Runden á 3,1 km und sieben große Runden á 5,1 km unter die Trailschuhe zu nehmen.
An der Frauenquote wird noch gearbeitet, sind doch die vier Damen als gerade mal  7,2 % der Teilnehmer irgendwie unterrepräsentiert.
Gestartet wird um 10 Uhr am Ufer des Sees beim gleichnamigen Landhaus im Uhrzeigersinn auf ordentlich geschotterten Wegen, die Runden zwei bis acht sind wie beschrieben jeweils 2 km länger und beinhalten einen wunderbaren und wurzelübersäten Singletrail, der, je länger man unterwegs ist, wirklich die volle Aufmerksamkeit erfordert und zu einem eleganten Abrollen nach vorherigem Einfädeln geradezu einlädt.
Gekennzeichnet ist der Kurs durch zahlreiche Pfeile, die mit "Links RuM", "Da RuM","Hier RuM" usw. beschriftet sind und dadurch, dass man still in sich hinein schmunzelt, die Endorphinausschüttung positiv beeinflussen.
Ein Blick in die Starterliste zeigte viele Wiederholungstäter, man kennt sich, überbrückt die Zeit bis zum Start mit den üblichen Geschichten und macht sich dann bei unerwartet guten Wetter auf den Kurs.
Vier Laufende verabschieden sich bereits eher, alle anderen ziehen das Ding in einem Zeitfenster von 2:56 Std. und 6:33 Std. konsequent durch.
Schnellster wurde zum bereits vierten Mal Patrick Kaczynski aus Hamburg, dicht auf die Pelle gerückt waren ihm der "local hero" Dominic Salewsky und Frederic Böhm aus Bremen, die aber beide schon eine "3" vorn hatten.
Ihren 99. Marathon des Jahres krönte Sylke Kuhn aus Kassel mit dem "Platz an der Sonne", Gabi Schumacher aus Vechta und Maria Rolfes aus Lohne komplettierten die Podiumsplätze, wobei nicht unerwähnt bleiben darf, dass alle drei den 100MC vertreten.
Eigentlich hatte ich meine Teilnahme trotz Startplatz bereits abgehakt, weil ich es nach meiner "300" ruhiger angehen lassen wollte und meiner Frau zugesagt hatte, an dem Termin mit ihr Freunde in St. Augustin zu besuchen.
An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich beim Racedirector bedanken, weil von ihm das Angebot kam, doch einfach "VOR" zu laufen, die Rundenzeiten zu notieren und somit gewertet zu werden, um meine Serie nicht reißen zu lassen, auch meiner Bitte, einmal entgegen gesetzt der eigentlichen Laufrichtung im Uhrzeigersinn unterwegs sein zu dürfen, stand er positiv gegenüber 
Mein Lauffreund und DLL- Finisher Günter Liegmann, der in der Nähe das R´sees wohnt, bot mir seine zeitweilige Unterstützung an, und so kam es, dass ich drei Tage vorher morgens ab 8.30 Uhr z. T. allein, z. T.  mit Begleitung, meine Runden drehte.
Natürlich hatte ich auch wieder eine Wunschzeit im Blick, Vor- oder Nachteil meiner Extratour, das kann man sehen wie man will, war, dass ich nicht durch die alle Jahre wieder tolle Verpflegung, die das mitdenkende Helferteam offeriert, aufgehalten wurde und mit Blick auf die Zwischenzeiten des Vorjahres ganz gleichmäßig kreiselte.
Da auch das Wetter unbedingt auf meiner Seite war und sich nie ein Leistungsknick zeigte, war ich stolz auf mich, Rundenzeiten zwischen 32 und 35 Minuten (näheres unter www.rubbenbruchseemarathon.de) einzuloggen und in der letzten kurzen Runde ganz entspannt auszurollen, um mit einer 4:42:44 perfekt zu finishen.
Da Michael und ich entfernte Nachbarn sind, war es ihm und mir ein Vergnügen, die Übergabe der Medaille unter Aufsicht von Günter bei ihm zu Hause zu zelebrieren, ich freu mich jetzt schon auf 2018, wenn ich als einer von
vierzehn, die alle "RuMs" erfolgreich beendet haben, am 08. Dezember erneut kreiseln darf.
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